Wandern im Mittelweser-Raum
Von Blenhorst an die Weser
Blenhorster Mühle - Mühlentechnik im Verfall begriffen
(© ga&ul 2026)
Im Frühling* von Mehlbergen nach Bad Blenhorst
Startort dieser Frühlings-Wanderung ist Bad Blenhorst - einst ein Moorheilbad mit Hotel und Café, heute eher ein sehenswerter Lost Place. Mehlbergen am Geestrand zur Weser gelegen, ist Wendepunkt. Von hier bietet sich entweder ein Abstecher zur Marina an der Weser an mit Snackpoint oder zum Hofcafé Ahburs Schüne.
Für den Weg orientieren wir uns grob an der ehemaligen Bahnstrecke von Nienburg nach Sulingen, der wir auf dem Hinweg bis Mehlbergen ziemlich direkt folgen. Der Rückweg führt über den Ahrendsberg mit schönen Aussichten in die Wesermarsch.
* lässt sich aber auch gut im Herbst laufen
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Nach Mehlbergen
Nachdem wir unser Auto abgestellt haben oder aus dem Bus* gestiegen sind, schauen wir uns erst einmal die alte Wassermühle an. Sie ist schon beeindruckend von ihrer Größe her. Besichtigen kann man sie offiziell nicht mehr. Aber wenn wir Glück haben, können wir jemand auf dem Gelände ansprechen, der uns vielleicht sogar einen Blick in das Innere werfen lässt.
* Die Haltestelle nennt sich "Blenhorst Kurhaus" und wird regelmäßig von der Linie 21 von Nienburg aus angefahren.
Zur Mühle müsste man ein Stück zurück laufen.
Unser Weg führt uns anschließend von der Mühle aus die Hauptstraße entlang. Kein Problem, da sie von einem Fahrradweg begleitet wird. Linkerhand steht das ehemalige Hotel des Moorheilbades Bad Blenhorst mit dem dahinter liegenden Kurpark. Der ist aber aktuell (2026) für Besucher geperrt. Rechts befindet sich das Kurmittelhaus. Wenn man einen Blick hinein wirft, sieht man, dass der Innenbereich recht modern gestaltet war. Diverse Maschinen und Werkzeuge lassen darauf schließen, dass hier jemand dabei ist, das Haus zu restaurieren.
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Wir lassen nun den nostalgischen Bereich - Moment mal, erst kommen wir noch an einem verlassenen Bauernhof vorbei - hinter uns und biegen nach der zweiten Überquerung des Blenhorster Baches rechts ab in die Siedlung Blenhorst. Wir folgen dem ansteigenden Sträßchen durch den Ort und durch ein anschließendes Waldstück. Am Ende der Steigung stoßen wir auf die Bahntrasse. Hier nehmen wir den ersten Weg nach links, quasi vor dem Bahnübergang. Wer mag, kann auch beim zweiten Weg mal um die Ecke schauen und einen Blick auf den ehemaligen Haltepunkt Blenhorst werfen.
Unser Weg begleitet nun eine ganze Weile die Bahntrasse, die sich in einem Geländeeinschnitt versteckt. Unterwegs lädt die eine oder andere Bank zum Verweilen ein. Schließlich stoßen wir auf die Hofanlage Möhlenhalenbeck und unterqueren die Bahnstrecke. Für uns unsichtbar quert hier auch der Blenhorster Bach noch unter der Straße die Bahnunterführung.
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Auf der anderen Seite verlassen wir das Bachtal wieder und folgen auf der Höhe einem S
Schotterweg. Durch die Felder erreichen wir in einer Senke die Ansiedlung Altarbergsheide. Die staubige Strecke hat unseren Durst geweckt und so lassen wir uns auf ein paar Baumstämmen nieder, um in Ruhe den Inhalt unseres Rucksacks zu inspizieren.
Nach dem Päuschen geht's weiter, wieder 'bergauf'. Bei der nächsten Kreuzung biegen wir links ab in die Bahnhofstraße. Manchmal erinnert wie hier nur noch ein Straßenname daran, dass hier mal die Eisenbahn Menschen und Güter in die Welt oder auch nur in die nächste Kreisstadt befördert hat. Auf jeden Fall sind wir in Mehlbergen angekommen und passieren mal wieder einen imaginären Bahnübergang. Linkerhand liegt der ehemalige Bahnhof. Wir biegen aber rechts ab und schauen uns Mehlbergen von hinten an. Nach Durchqueren einer Senke auf dem nur für Fußläufige und Radfahrende zugelassenen Fischteichweg erreichen wir oben angekommen die Kreisstraße von Marklohe nach Hoya. Schräg gegenüber verlassen wir die Hauptstraße allerdings gleich wieder. Hier befindet sich übrigens auch die Haltestelle, die regelmäßig von der Buslinie 20 von Nienburg aus angefahren wird.
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Maritime Luft schnuppern
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Über Dorf und Berg zurück nach Blenhorst
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Fazit
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2026-04-06
Zoombare Karte zur Wanderung |
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